Kreditkarte mit Kreditrahmen sofort online – Auch trotz negativer Schufa & ohne Bonitätsprüfung

Kreditkarten gibt es inzwischen in den verschiedensten Varianten. Der Klassiker ist jedoch die Kreditkarte mit Kreditrahmen. Die ersten Kreditkarten wurden bereits im Jahr 1894 in den USA von Hotels, Kaufhäusern und Mineralölgesellschaften an die Kunden zwecks Kundenbindung ausgegeben. Der Haken war jedoch, dass diese Karten nur von dem jeweiligen Herausgeber akzeptiert wurden.

Kreditkarte mit Kreditrahmen Test & Vergleich

Kreditkarte mit Kreditrahmen sofort online beantragen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Kreditkarten gibt es inzwischen mit unterschiedlichen Abrechnungsmodalitäten.
  • Anbieter stellen bei den Zusatzleistungen gezielt auf bestimmte Personenkreise ab.
  • Kreditkarten mit Kreditrahmen bei negativer Schufa sind in Deutschland Utopie.
  • Wenn die Bonität nicht ausreichend ist, stellt die Prepaidkarte die beste Lösung dar.

Vom Diners Club bis zur Kreditkarte für Jedermann

Die erste echte Kreditkarte mit Kreditrahmen, die von unterschiedlichen Unternehmen angenommen wurde, war die Kreditkarte von Diners Club. Frank McNamara und Ralf Schneider gründeten im Februar 1950 diesen Club. Die Diners Club Kreditkarte ermöglichte es den Clubmitgliedern in zahlreichen New Yorker Restaurants „auf Kredit“ zu essen.

Zunächst beschränkten sich diese Karten auf „Travel and Entertainment“. Das bedeutet, dass sich die Akzeptanzstellen auf Hotels, Restaurants und Fluggesellschaften beschränkten. Am 1. Oktober 1958 erhielt Diners Club Konkurrenz durch American Express, ebenfalls eine Travel-and-Entertainment-Karte für Restaurants und Fluggesellschaften.

Erst mit der BankAmericard kam im Jahr 1958 von der Bank of America eine Kreditkarte auf den Markt, die auf die Ankurbelung des Konsums von Produkten abzielte. Die BankAmericard wurde firmenübergreifend vor allem von Kaufhäusern uns Supermärkten akzeptiert.

Die weitere Entwicklung von Kreditkarten ist hinlänglich bekannt. Vom Statussymbol in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind selbst Goldkarten inzwischen für (fast) jeden zu haben und kosten häufig auch keine Jahresgebühr mehr. Selbst Discounter akzeptieren in Deutschland seit einiger Zeit Kreditkarten. Dennoch sind wir hierzulande noch weit hinter den Einsatzmöglichkeiten, wie sie im Ausland, beispielsweise in Skandinavien oder Großbritannien gegeben sind, zurück.

Zusammenfassung:

  • Am Anfang standen Kreditkarten für die Bezahlung in Restaurants und Hotels.
  • Erst Ende der 50er Jahre kam die erste Kreditkarte, die eine umfassende kommerzielle Nutzung für Konsumgüter erlaubte.

Welche Arten von Kreditkarten gibt es im Detail?

Kreditkarten können auf drei Arten unterschieden werden. Zum einen spielt die Form der Abrechnung eine Rolle, zum anderen die Zielgruppe, für die sie konzipiert wurde. Als drittes Merkmal gilt, ob die Karte in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben wird, oder als alleiniges Produkt. Für die meisten Kreditkarten mit Kreditrahmen gilt, dass der Inhaber sie unabhängig von einem Girokonto beantragen kann.

In Bezug auf die Abrechnung lassen sich Kreditkarten in fünf Gruppen unterteilen:

Die Kreditkarte mit Kreditrahmen als Charge Card

Der Karteninhaber erhält in Abhängigkeit von seiner Bonität einen Kreditrahmen eingeräumt. Innerhalb dieses Kreditrahmens kann er die Karte nutzen.  In der Regel am 21.  des Folgemonats bucht die Kreditkartengesellschaft den offenen Saldo in einer Summe ab. Auf dieser Grundlage funktionierten die Urväter der Kreditkarten.

Die Kreditkarte mit Kreditrahmen als „Revolving Card“

Die Eingangsvoraussetzungen sind die gleichen wie bei der Charge Card. Der Karteninhaber muss über eine gewisse Bonität verfügen, um eine solche Karte nutzen zu können. Bei diesem Kartentypus wird der offene Saldo allerdings nicht in einer Summe zurückgeführt, sondern in monatlichen Raten. Der Haken daran ist, dass die Kartengesellschaft für den verbliebenen Saldo Zinsen berechnet. Diese Zinsen wiederum orientieren sich in der Höhe am oberen Rahmen von Dispozinsen, sind also kein wirkliches Schnäppchen.

Kreditkarten mit Kreditrahmen als „sowohl als auch“-Lösung

Die meisten in Deutschland erhältlichen Kreditkarten mit Kreditrahmen lassen dem Karteninhaber die Wahl, ob er den offenen Betrag in einer Summe oder in Raten zurückführt. In Bezug auf die Ratenzahlung muss ein monatlicher Mindestbetrag zurückgeführt werden, nach oben hat der Karteninhaber freie Hand.

Er erhält am Ende des Monats die Abrechnung. Die Rückzahlung muss dann bis zum 21. des Folgemonats geleistet sein. Bis zu diesem Zeitpunkt fallen keine Zinsen an. Wer am ersten des laufenden Monats mit der Karte im Einzelhandel bezahlt, erhält somit einen zinslosen Kredit für die Dauer von sieben Wochen.

Ausnahme bilden allerdings einige Anbieter in Bezug auf Barabhebungen. Für Barverfügungen am Geldautomaten mit  der Kreditkarte werden die Zinsen ab dem Tag berechnet, an dem das Geld abgehoben wurde.

Einige Anbieter haben im Kreditkartenantrag bereits vorbelegt, dass monatlich nur die Mindestrate eingezogen wird. Vor dem Hintergrund der hohen Zinsen natürlich nachvollziehbar. Möchte der Karteninhaber die Karte  zinsfrei nutzen, muss er dies im Rahmen des Onlinebankings selbst ändern.

Die Kreditkarte als DebitCard

Diese Variante der Kreditkarte setzt ein damit verbundenes Girokonto voraus. Der Karteninhaber erhält auf die Karte selbst keinen Kreditrahmen. Dieser besteht nur in Form eines Dispokredites für das Girokonto. Alle Umsätze einer DebitCard werden dem Konto des Karteninhabers sofort belastet. Damit funktioniert eine DebitCard völlig analog zur guten alten EC-Karte, oder wie sie heute heißt, zur MaestroCard. Der Vorteil einer Kreditkarte als DebitCard liegt einzig darin, dass die EC-Karte nicht unbedingt weltweit akzeptiert wird, MasterCard und VISA dagegen schon.

Die Kreditkarte auf Guthabenbasis

Als letztes Mitglied der Kreditkartenfamilie möchten wir die Kreditkarte auf Guthabenbasis, die Prepaidkreditkarte, vorstellen. Das einzige, was diese Karten mit einer Kreditkarte per se gemeinsam haben, ist das Logo von VISA oder MasterCard und die Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen. Prepaidkarten basieren darauf, dass der Karteninhaber, analog zu einem Prepaidhandy, erst ein Guthaben auf die Karte laden muss, bevor er sie nutzen kann. Verfügungen sind in der Höhe des aufgeladenen Guthabens möglich, nicht darüber  hinaus.

Prepaidkreditkarten bieten mehrere Vorteile und richten sich daher an unterschiedliche Personengruppen:

  • Es erfolgt keine Schufa-Anfrage.
  • Minderjährige dürfen Guthabenkarten nutzen.
  • Sie sind Cyberangriffen geschützt.

Eine Ausgabe erfolgt ohne Schufa-Prüfung oder Schufa-Eintrag. Sie können damit auch von Personen genutzt werden, deren Bonität nicht ausreichend ist, um eine klassische Kreditkarte zu beantragen. Dieser Personenkreist dürfte der größte sein, der Prepaidkreditkarten nutzt.

In Deutschland ist die Kreditaufnahme von Personen unter 18 Jahren verboten. Eine Kreditkarte mit Kreditrahmen gewährt allerdings einen Kredit. Gleiches gilt für eine DebitCard, wenn das Konto nicht genügend Guthaben aufweist und die Bank eine Überziehung zulässt. Da Prepaidkarten aber ein Guthaben voraussetzen, dürfen diese auch von Jugendlichen verwendet werden. Ein Anbieter setzt als Mindestalter sieben Jahre voraus.

Viele Verbraucher würden beim Onlineshopping gerne den schnellen Zahlungsweg Kreditkarte nutzen, fürchten aber, dass ihre Daten von Dritten ausgelesen und die Karten „gehackt“ werden. So verzichten sie auf die schnelle Auslieferung der bestellten Waren, überweisen den Kaufpreis lieber und müssen warten, bis der Händler die Bestellung nach Geldeingang versandfertig macht. Prepaidkreditkarten bieten hier eine Alternative. Der Käufer lädt nur so viel Geld auf die Karte, wie er zum Bezahlen tatsächlich benötigt. Sollte die Karte gehackt werden, bringt das den Cyberkriminellen rein gar nichts, da kein Guthaben darauf vorhanden ist. Einige Kreditkartenanbieter haben die Idee des Bezahlens beim Onlineshopping dahin gehend weiterentwickelt, dass sie virtuelle Kreditkarten anbieten. Der Kunde erhält nur noch zwei Daten, die Kreditkartennummer und die Prüfziffer. Der Nachteil der virtuellen Kreditkarten liegt allerdings darin, dass sie wirklich nur zum Onlineshoppen genutzt werden können, da sie nicht in physischer Form vorliegen.

Ein weiterer Vorteil der Prepaid-Karte liegt sicher in der vollen Kostenkontrolle. Unüberlegte oder spontane Einsätze der Karte sind nur bedingt möglich, ein böses Erwachen am Tag des Abrechnungseingangs ist weitgehend ausgeschlossen.

Zusammenfassung:

  • „Die Kreditkarte“ mit nur einer Funktion in Bezug auf Rückzahlung gibt es nicht.
  • Kreditrahmen lässt langfristige Rückzahlung des offenen Saldos zu.
  • Die DebitCard entspricht der heutigen MaestroCard, wird aber weltweit akzeptiert.
  • Virtuelle Kreditkarten dienen ausschließlich dem Bezahlen bei Onlineshops.
  • Volle Kostenkontrolle

Kreditkarten mit Kreditrahmen – welche Karte für welche Zielgruppe?

Ursprünglich dienten Kreditkarten ausschließlich dazu, bargeldlos zu bezahlen. Damit bestand kein großer Unterschied zwischen den Anbietern. Die Zinsen für den Kreditrahmen mögen sich unterschieden haben. Allerdings ließ der Kapitalmarkt auch in den fünfziger Jahren keine allzu großen Unterschiede  zu, wenn der Herausgeber kein Verlustgeschäft machen wollte. Hier drei Beispiele für die unterschiedlichen Anforderungen, die unterschiedliche Zielgruppen an eine Kreditkarte stellen können:

Der Vielflieger

Um sich von den Mitbewerbern abzuheben, bedarf es also anderer Merkmale, um die eigene Karte als das Produkt schlecht hin zu vermarkten. Nun ist nicht jedes Merkmal einer Kreditkarte für jeden Nutzer gleichermaßen entscheidend, die individuellen Schwerpunkte sind zu verschieden. Der alleinstehende Geschäftsmann, der viel beruflich fliegt, weiß um die Vorteile der klassischen Miles & More Karte. Mit jedem Euro, den er mit seiner Kreditkarte umsetzt, sammelt er Flugmeilen, was sich bei Einlösung wiederum positiv auf das Gesamtbudget seiner Firma auswirkt.

Die Familie

Anders verhält es sich mit dem Familienvater, der zwei Mal in der Woche für 100 Euro einkaufen geht. Flugmeilen sind für ihn unwichtig. Ein Cash-back-Programm, wie es beispielsweise die American Express Payback Karte anbietet, ist genau das, was eine junge Familie weiterbringt. Jeder Umsatz bedeutet Punkte, und Punkte lassen sich wiederum in Prämien umwandeln, wichtiger noch, als Bargeld auszahlen, oder zum Bezahlen beim nächsten Einkauf nutzen. Das Beste an der Payback-Karte ist, sie bietet einen Kreditrahmen und verzichtet für immer auf eine Jahresgebühr. Ein neues Konto muss für die Nutzung der Karte auch nicht eröffnet werden.

Der Vielfahrer

Selbstständige Außendienstler leiden nach wie vor unter den hohen Benzinpreisen. Flugmeilen interessieren diese Zielgruppe ebenfalls nicht. Attraktiver sind für diesen Personenkreis Kreditkarten, die Preisnachlässe an der Zapfsäule ermöglichen. Auch hier steht der Spargedanke, wie bei den beiden anderen Beispielen, im Vordergrund. Allen drei Optionen liegt aber eine völlig unterschiedliche Motivation zugrunde.

Alle Filialbanken und Sparkassen geben eigene Kreditkarten heraus. Betrachtet man einmal die Leistungen und die dafür anfallenden Gebühren, wird offenkundig, dass sich bei Onlinebanken und Onlineanbietern deutlich attraktivere Angebot finden.

Vor dem Hintergrund, dass viele Kreditkarten heute ohne Jahresgebühr ausgegeben werden und der Einsatz gezielt erfolgt, ist es nicht verwunderlich, dass der eine oder andere mehrere Ausgaben des Plastikgeldes im Portemonnaie führt.

Zusammenfassung:

  • Ausstattungsmerkmale der einzelnen Karten richten sich gezielt an bestimmte Personengruppen.
  • Bei den meisten Karten für das Gros der Verbraucher steht ein Einspareffekt im Vordergrund.
  • Kreditkarten von Banken und Sparkassen bieten keine Relation zwischen Preis und Leistung.

Übergreifende Leistungen von Kreditkarten mit Kreditrahmen

Abgesehen von den klassischen Einsparmöglichkeiten bieten Kreditkarten mit Kreditrahmen aber noch weitere Ausstattungsmerkmale, die über das reine Bezahlen hinausgehen. Bei einigen steht auch wieder der Spargedanke im Vordergrund. Man darf nicht vergessen, dass der Markt für das Plastikgeld extrem eng geworden ist. Ein Kreditkartenvergleich zeigt die Vielzahl der unterschiedlichen Angebote. Es ist kein Vergleich mehr mit der übersichtlichen Angebotspalette aus den 80er und 90er Jahren. Als Verbraucher kann man nur auf einen Vergleich zurückgreifen – anders findet man sich in diesem Dschungel nicht mehr zurecht.

Wer sein Produkt als Emittent attraktiv machen möchte, muss folglich besondere Vorteile für den Karteninhaber einbauen. Eine Option stellt seit vielen Jahren eine integrierte Reiseversicherung dar. Diese beinhaltet in der Regel eine

  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Reisekostenrücktrittsversicherung
  • Reiseabbruchversicherung
  • Reisehaftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Gepäckversicherung

Wer eine Kreditkarte besitzt, welche diese Bausteine aufweist, kann beispielsweise auf die Prämie für seine Auslandsreisekrankenversicherung verzichten. Dass eine solche Police notwendig ist, steht außer Diskussion. Ein Arztbesuch in den USA wird richtig teuer, ein Krankenhausaufenthalt dort kann den Ruin bedeuten. Die deutschen Ersatzkassen kommen dafür nicht auf.

Apropos Reisen: Mit der MaestroCard im Ausland an den Geldautomaten zu gehen, führt bei vielen Bankkunden nach dem Urlaub zu einem bösen Erwachen. Die Gebühren, die in diesem Zusammenhang anfallen, bewegen sich je nach Bank und Land zwischen fünf und zehn Euro pro Abhebung. Der Urlauber hat die Wahl: Entweder hebt er nur einmal Geld ab und läuft Gefahr, dass er eine größere Summe gestohlen bekommt, oder er hebt Teilbeträge ab und wird von den Banken kräftig zur Kasse gebeten.

Viele Kartenherausgeber bieten ihren Kunden auch durch eine  Kooperation mit einem Onlinereisebüro Rabatte auf Reisen an. Voraussetzung ist, dass der Reisepreis zumindest anteilig mit der Karte bezahlt werden muss. Hier unterscheiden sich die Bedingungen von Kartenherausgeber zu Kartenherausgeber.

Zusammenfassung:

  • Neben der Zielgruppenausrichtung finden sich noch weitere Zusatzleistungen im Gesamtpaket, die durchaus interessante Mehrwerte bieten.
  • Wichtigster Aspekt ist dabei für viele Karteninhaber die Möglichkeit, weltweit kostenlos an Geldautomaten Bargeld abzuheben.
  • Auslandsreisekrankenversicherungen stellen eine absolut sinnvolle Leistungserweiterung dar.

Je teurer, umso exklusiver

Kreditkarten mit Kreditrahmen bieten aber häufig noch mehr, abhängig von dem „Modell“. Unstrittig ist, je exklusiver eine Kreditkarte sein soll, umso teurer wird sie auch. Auf der anderen Seite beinhaltet die Jahresgebühr die eine oder andere Serviceleistung, die, auch wieder zielgruppenorientiert, durchaus Sinn macht.

Vielflieger schätzen es, wenn sie durch ihre Kreditkarte Zugang zu den VIP-Lounges am Flughafen erhalten und in Ruhe noch bis zum Abflug arbeiten können. Einige Karten bieten dazu noch einen Sekretariats- oder Conciergeservice an, durch den sich auch von Unterwegs Dinge regeln lassen. Das reicht von der Reservierung eines Tischs im Restaurant bis zum Versand von Blumen. Rabatte auf Mietwagen bei den renommierten Autoverleihern sind ebenfalls Bestandteil dieser Ausprägung des Plastikgeldes. Preisnachlässe auf die Greenfee bestimmter Golfplätze sind ebenfalls Bestandteil der Kreditkarten des gehobenen Niveaus.

Den Zusatzleistungen sind nach oben hin keine Grenzen gegeben, vorausgesetzt, der Karteninhaber ist bereit, eine entsprechende Jahresgebühr zu entrichten.

Für die breite Masse der Kreditkarteninhaber zählen jedoch andere Kriterien:

  • Bargeldlos bezahlen
  • Keine Kosten bei Barabhebungen
  • Cash-back-Programme, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen.

Zusammenfassung:

  • Gegen eine entsprechende Jahresgebühr bieten die Premiumkreditkarten Zusatzleistungen, die sich an eine bestimmte Klientel wenden.
  • Dazu zählen Rabatte auf Golfplätzen, Conciergeservice, Zugang zu VIP-Lounges an Flughäfen.

Kostenlose Barabhebungen am Geldautomat – so vermeidet man die Zinsen

Schön, dass es eine Alternative gibt. Die Rede ist von Kreditkarten mit Kreditrahmen, die weltweit Barverfügungen ermöglichen, ohne, dass dafür Gebühren anfallen. Die Herausgeber berechnen noch nicht einmal eine Jahresgebühr. Damit werden diese Karten bereits für alle diejenigen interessant, die auch nur einmal im Jahr Urlaub im Ausland machen und wissen, dass sie dort Geld abheben müssen. Einmal im Jahr im Ausland reicht, damit sich ein solches Kreditkartenexemplar rechnet.

Dem Umstand, dass die Kreditkartenherausgeber trotz Kreditrahmens bereits Zinsen ab dem Tag der Abhebung berechnen, kann man leicht entgegenwirken. Der Karteninhaber überweist einfach den Betrag, von dem er ausgeht, ihn zu benötigen, auf das Kartenkonto. Das Konto ist im Plus, der Kreditrahmen wird nicht in Anspruch genommen, es fallen keine Zinsen an.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei diesen Kreditkarten mit Kreditrahmen besagen zwar, dass es nicht zulässig ist, ein Guthaben auf dem Kartenkonto zu unterhalten (sonst würde der Herausgeber ja keine Zinsen verdienen). Dem Hinweis, dass das Konto ein Guthaben aufweist und dieses zurückgebucht wird, fehlt aber die entsprechende Aktion. In der Regel hat der Reisende sein Geld bereits abgehoben, bevor die Kartengesellschaft aktiv wird.

Zusammenfassung:

  • Bei Barverfügungen fallen ab dem Tag der Abhebung Zinsen an.
  • Wer vor der Verfügung Geld auf sein Kreditkartenkonto überweist, hebt aus dem Guthaben ab und zahlt keine Zinsen.
  • Guthaben werden von den Kartenherausgebern jedoch nicht gerne gesehen.

Kreditkarte mit Verfügungsrahmen trotz negativer Schufa?

Diese Frage stellt bei einer Kreditkarte mit Verfügungsrahmen ein heißes Eisen dar. Immer wieder findet sich Werbung für eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen bei negativer Schufa.

Beleuchten wir zunächst noch einmal den rechtlichen Hintergrund einer Kreditkarte mit Verfügungsrahmen. Der Kreditkartenherausgeber gewährt dem Kreditkarteninhaber ein Darlehen, da er die Zahlung des Betrages an den Verkäufer am Tag des Kaufs übernimmt. Er tritt in Vorleistung. Die Rückzahlung dieses Kredites erfolgt mit einem Mindestbetrag erst einen Zeitraum später. Da bei einer Ratenzahlung des offenen Saldos kein Ende vorgesehen ist, neue Kreditkartenzahlungen den Saldo wieder aufstocken können, handelt es sich faktisch um ein endloses Darlehen.

Deutsche Finanzdienstleister sind gehalten, bei einem Neukunden eine Schufa-Anfrage durchzuführen. Bei der Beurteilung des Risikos besitzen sie einen gewissen Spielraum, der allerdings bei harten Schufa-Merkmalen sein Ende findet. Eine negative Schufa, die nicht auf der Basis einer nicht bezahlten Handyrechnung basiert, sondern auf reihenweise geplatzten Lastschriften oder einem nicht getilgten Kredit bedeuten, dass eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen seitens des  Kreditkartenanbieters nicht ausgegeben wird.

Zusammenfassung:

  • Deutsche Emittenten vergeben keine Kreditkarten bei negativer Schufa.
  • Bei schwacher Schufa haben die Anbieter einen gewissen Spielraum bei der Vergabe und setzen im Zweifelsfall den Verfügungsrahmen recht niedrig an.

„Kreditkarte mit Kreditrahmen trotz Schufa“ aus dem Ausland– die Mogelpackung

Es gibt ausländische Anbieter, die mit einer rhetorisch zweifelhaften Aussage suggerieren, dass eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen auch bei negativer Schufa möglich sei. Immerhin bieten sie einen Kreditrahmen in Höhe von 5.000 Euro an. Ein Blick in die Geschäftsbedingungen zeigt jedoch, dass es sich hier um eine Mogelpackung  handelt. Die goldene MasterCard mit dem vermeintlich hohen Kreditrahmen entpuppt sich als eine Prepaid MasterCard. Der Rahmen von 5.000 Euro resultiert aus einem gesondert abzuschließenden schweizerischen Kredit ohne Schufa-Anfrage.

Um es noch einmal ganz deutlich zu machen: In Deutschland gibt es keine Kreditkarte mit Kreditrahmen trotz negativer Schufa. Punkt.

Zusammenfassung:

  • Werbung für Kreditkarte trotz Schufa ist unseriös.
  • Der Kreditrahmen existiert nicht, es handelt sich um einen schweizerischen Kredit.

Welche Alternativen bieten sich an?

Wir hatten bei der Vorstellung der unterschiedlichen Kreditkartentypen unter anderem auf die Gruppe der Prepaidkreditkarten hingewiesen. Diese werden völlig losgelöst von der Bonität des Antragstellers ausgegeben, da er grundsätzlich und ausschließlich über sein eigenes Geld verfügen kann. Damit steht sie auch Jugendlichen zur Verfügung. Natürlich kann der Karteninhaber, sofern er volljährig ist, einen Kredit aufnehmen und den Darlehensbetrag auf das Kreditkartenkonto überweisen. Es interessiert jedoch den Herausgeber der Kreditkarte nicht, woher das Geld stammt. Ob eine Bank jedoch einen Kredit gewährt, wenn schon der Antrag für eine klassische Kreditkarte abgelehnt wurde, ist fraglich.

Was bieten Prepaidkreditkarten?

Prepaidkreditkarten bieten den Herausgebern keine Möglichkeit, an Zinsen bei zeitverzögerter Rückzahlung des offenen Saldos  zu verdienen. Vor diesem Hintergrund findet sich kaum eine Kreditkarte auf Guthabenbasis, die ohne Jahresgebühr ausgegeben wird. Allerdings lohnt es sich, die Kosten für diese Karten, auch in Hinblick auf mögliche Gebühren bei Bargeldabhebungen und Transaktionen außerhalb der Eurozone zu vergleichen. Die Schere geht weit auseinander. Unseriöse Anbieter berechnen sogar Kosten für die Freischaltung oder die Erstausgabe. In der Summe kommen durchaus Beträge von über 60 Euro im Jahr zusammen – zu viel, wenn man im Kreditkartenvergleich sieht, dass es auch deutlich billiger geht.

Prepaidkreditkarten reduzieren ihre Funktionalität auf das Bezahlen und das Geld abheben. Reiseversicherungen oder Cash-back-Programme wie bei Kreditkarten mit Kreditrahmen sind nicht anzutreffen. Bis vor einigen Jahren wurden Prepaidkarten von den Autoverleihern für die Kautionsstellung nicht akzeptiert. Sie befürchteten, dass der Inhaber dennoch über das gesperrte Guthaben verfügen könnte.

Hochprägung

Die Karten waren auch leicht zu identifizieren, da sie im Gegensatz zu echten Kreditkarten nur flachgedruckt waren, nicht mit Hochprägung versehen. Inzwischen gehen jedoch immer mehr Anbieter dazu über, auch Prepaidkarten in Hochprägung ohne Bonitätsprüfung herauszugeben.

Wir meinen, wenn eine Kreditkarte mit Kreditrahmen aus Bonitätsgründen nicht infrage kommt, stellt eine Prepaidkreditkarte die beste Alternative dar.

Zusammenfassung:

  • Prepaidkreditkarten stellen die seriöse Lösung bei einer negativen Schufa dar.
  • Fast alle Prepaidkarten sind gebührenpflichtig.
  • Ein Vergleich der Kosten, die auch Gebühren für Barverfügungen einschließen, ist aufgrund der Vielzahl der Angebote zwingend notwendig.
  • Prepaidkarten können auch von Jugendlichen genutzt werden. aus

Kreditkarte mit Kreditrahmen aus dem Ausland

Unsere Empfehlung für eine Kreditkarte ohne Bonitätsprüfung aus dem Ausland ist die Viabuy MasterCard.

Schreibe einen Kommentar