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Standardisierte Finanzanalyse bald auch für Freiberufler, Gewerbetreibende und Selbstständige

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat den Weg für eine standardisierte Finanzanalyse für Freiberufler, Gewerbetreibende, Selbstständige sowie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) freigemacht. Damit kann das Defino Institut für Finanznorm, das bei DIN die Erarbeitung eines entsprechenden DIN Standards beantragt hatte, in den kommenden Monaten einen Vorschlag für ein entsprechendes Regelwerk erarbeiten – gemeinsam mit seinen Projektpartnern Deutsche Bank, der Versicherungsgruppe Alte Leiziger HN, dem Wirtschaftsprüfungsunternehmen Roever Broenner Susat Mazars und dem Weiterbildungsunternehmen goingpublic!.

Das neue Regelwerk soll die ebenfalls von Defino angestoßene DIN SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für Privathaushalte“ ergänzen. „Für die wichtigen Zielgruppen bestehend aus Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Selbstständigen reicht es in der Regel nicht, ausschließlich die private Situation zu betrachten“, begründet Defino-Geschäftsführer Dr. Klaus Möller die Initiative. „Für sie ist es häufig unerlässlich, die geschäftliche Sphäre in die Analyse einzubeziehen.“

Das neue Regelwerk wird in einem Gremium erarbeitet werden, das DIN im Wege einer öffentlichen Ausschreibung zusammenstellt – den „DIN SPEC-Ausschuss“. Defino treibt als Initiator unter anderem gemeinsam mit der Deutschen Bank, Roever Broenner Susat Mazars und goingpublic! die Arbeit des Norm-Ausschusses bei DIN voran, der bis Ende 2017 den Entwurf für die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ vorlegen will. Die Basis für diese Norm, die erste für die deutsche Finanzbranche, ist die DIN SPEC 77222.

Quelle: DEFINO Institut für Finanznorm GmbH