Nachricht

Direkt- und Spezialbanken mit starker Vergleichsportalpräsenz

Direktbanken zeigen starke Präsenz in Vergleichsportalen. Zudem finden sich auffallend viele Spezialisten unter den Top-20-Instituten. Mit 40 Prozent aller Vergleichsportale stellen Branchenportale die größte Gruppierung. Dennoch führen zwei Allroundportale das Portalranking an, so die Studie "Vergleichsportal-Marketing Banken 2017" der Marktforschungsberatungsgesellschaft research tools.

Die zwei Direktbanken Bank of Scotland und Consorsbank belegen die vorderen Ränge im Vergleichsportal-Marketing-Ranking. Spezialisten mit nur einer Produktkategorie sind in Vergleichsportalen stark präsent. Fünf der zehn Top-Anbieter sind Spezialisten, drei davon in der Produktkategorie Depot. Nur wenige Filialbanken finden sich unter den Führenden.

Die Studie "Vergleichsportal-Marketing Banken 2017" untersucht die Präsenz von Banken auf 99 Top-Vergleichsportalen. Auf dieser Basis werden im Rahmen der Portalpräsenz für 349 Banken sowohl die Anzahl genutzter Portale, als auch die Anzahl der Listungen und die Platzierungen berücksichtigt und gerankt.

Bemerkenswert ist der hohe Anteil spezialisierter Banken und Vergleichsportale. Gleichzeitig erreichen nur wenige Banken bei mehreren Produkten vordere Ränge. Unter den Top-20-Banken vermarkten lediglich DKB und ING-DiBa alle acht untersuchten Produktkategorien. Auch bei den Portalen zeigt sich eine hohe Spezialisierung. Nur 66 Prozent der Portale vergleichen mehr als ein Bankprodukt.

Die größte Bedeutung haben mit einem Anteil von 40 Prozent Branchenportale. Der Anteil der untersuchten Allroundportale liegt mit 18 Prozent deutlich darunter. Portale für Banken und Versicherungen sowie produktspezifische Portale halten die restlichen Anteile. Unter den Top-5-Vergleichsportalen findet sich mit financescout24.de nur ein Finanzportal.

Quelle: research tools

 

Facebook-Link